Roccat Valo (Tastatur)

by on Oct.18, 2010 in Allgemein, Games

Roccat Valo LogoYaaaay, neue Tastatur ^_^ Eigentlich sagte ich ja immer, ich tausche meine Logitech G11 nie mehr aus, solange sie nicht kaputt geht, aber es sollte doch anders kommen … vorerst. Der Fairness halber muss ich dazu sagen, dass ich eigentlich damals im Herbst 2008 schon die Roccat Valo wollte, sie war ja eben für genau diesen Zeitpunkt auch angekündigt, aber in dieser Hinsicht scheint das noch junge Unternehmen eher eine Spielehersteller als ein Hardware-Hersteller zu sein: Das Release-Datum verschob sich immer weiter nach hinten, was mich dann zum Spontankauf der G11 brachte, den ich auch nie bereute. Warum dann jetzt doch den Wechsel? Zum einen hab ich die Logitech eben auch schon wieder zwei Jahre, zum anderen nervte mich eine Kleinigkeit immer mehr in letzter Zeit: Die ganzen schönen G-Tasten funktionierten in vielen Spielen einfach nicht.

Hier liegt einfach auch schon der größte Unterschied zwischen einer G11 und der Valo: Die Roccat-Tastatur hat eigenen Speicher und Prozessor, die Makros werden also nicht erst am PC übersetzt. Mir geht es hierbei weniger um die vernachlässigbare zusätzliche CPU-Auslastung, als vielmehr darum, dass genau solche Programme von vielen Spielen gesperrt werden, weil sie eben auch die Möglichkeit bieten, Makros auszuführen, was ja ein unfairer Vorteil anderen Spielern gegenüber wäre (ja, genau, selbst schuld :P ). Ich will eigentlich noch nicht einmal Makros ausführen, sondern vielmehr diese ganzen „Affengriffe” eliminieren. Nimmt man gängige MMOs, ist die erste Fähigkeiten-Leiste meist mit 0-9 ausführbar, aber 10 direkte Tastenkürzel sind vorne und hinten nicht genug. Also muss eine zweite Leiste her und die dann mit [Alt]+1 etc. bedienen, was natürlich funktioniert, aber langsam und fehleranfällig ist. Die G11 leistete hier schon hervorragende Dienste, aber wenn sie nicht so funktioniert wie sie soll …

Roccat Valo LogoWas hat die Valo jetzt zu bieten? Mit 41 frei belegbaren Makro-Tasten mehr als man jemals für ein Spiel benötigen wird, 500 Anschläge pro Taste und dazu noch fünf Profile mit jeweils vier Ebenen, macht summa summarum 820 Makro-Funktionen, die „on the fly” wählbar sind. Dazu noch ein zugegebenermaßen etwas spartanisches zwei-zeiliges Display, USB-„Hub” (ein Anschluß) und Audio-Anschlüsse mit beigepacktem Ansteck-Mikrofon. Den Audio-Quatsch werde ich kaum benutzen, da ich schon ein gutes Headset besitze (Razer Megalodon). Der zusätzliche USB-Port könnte sich als ganz nützlich erweisen, allerdings steht direkt hinter der Tastatur schon ein 7-Port-Hub. Hintergrundbeleuchtung bietet die Tastatur natürlich auch, jedoch ist die m.E. ein wenig zu dunkel, auch in der hellsten Stufe. Dass man an einer Gaming-Tastatur die Windows-Tasten ausschalten kann ist heute schon selbstverständlich, dass man auch die Tab-, TabsLock- und Eigenschaften-Tasten sperren kann eine nette Dreingabe. Mute und Volume ist natürlich auch vorhanden. Auch sehr praktisch ist, dass für alle Makro-Tasten farbige Kappen mitgeliefert werden, ansonsten kann es bei dieser Tastenbatterie schon sehr schnell unübersichtlich werden. Alles in allem wirkt das Paket sehr durchdacht und auch ausserordentlich gut verarbeitet mit dem gummierten Rahmen und der Metallbasis – fühlt sich zumindest von der Stabilität her so an. Mit knapp 100,- EUR sicher kein Schnäppchen, aber preislich wohl (hoffentlich) gerechtfertigt.

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Maestia (mmorpg)

by on Oct.15, 2010 in Games

Maestia Logo Maes-was? Meastia. Kann man kennen, muss man aber nicht. Im Grunde genommen einfach nur ein weiteres, wenn auch noch sehr junges MMO im Open Beta Stadium, das von SevenOne Intermedia als Action-MMO angespriesen wird; angeblich sei es sogar free-to-play, dazu jedoch später mehr. Eigentlich wollte ich gar nicht groß Worte darüber verlieren, aber wenn mich ein Spiel schonmal gute zwei Wochen von der Bildfläche verschwinden läßt … ;)

Die Closed Beta startete Mitte August, die Open Beta am 14. September. Ich selbst wurde darauf aufmerksam durch einen Link von Liz in Twitter in der Nacht zum Sonntag, den 26. September. Der Download lief zwar erfreulich schnell, aber zum eigentlich Spielen kam ich dann doch erst am Sonntag. Was sich mir dann bot, war auf den ersten Blick doch recht erfreulich … für ein kostenloses Spiel zumindest. Die Grafik ist ganz passabel, wenn auch eher nüchtern und macht nicht den Eindruck, als würde darin viel Herzblut stecken. Es ist auch einfach alles viel zu sauber und aufgeräumt. Zumindest wurden mit dem nächsten Patch (jeweils Dienstag vormittag) diverse Grafikfilter aktivierbar gemacht, was einiges aufpolierte, insbesondere auch die Zaubereffekte. Das ist gleich ein Punkt, den man bei allem, was ich hier schreibe, bedenken sollte: Das Ding ist noch Beta-Stadium und auch wenn fraglich ist, ob es dieses jemals verlassen wird, kann sich noch sehr viel ändern.

Grundsätzlich gibt erst einmal nicht viel neues: Zwei Parteien („Superions Guardians” und „Temple Knights”) und vier Klassen (Krieger, Priester, Zauberer, Waldläufer), welche auch gleich die „Rasse” bestimmt. Diese sind nicht wirklich unterschiedlich, die einen haben halt Flügelchen (Zauberer), andere haben doofe Ohren (Waldläufer), sind aber alles Menschen. Die Haut- und Haarfarbe ist jedoch frei wählbar, was durchaus lustige Stilblüten hervorbringt. Alle anderen Einstellmöglichkeiten sind kaum erwähnenswert: unterschiedliche Gesichter, Gesichtsschmuck (Tattoos) und in der Länge und Breite stauch- und streckbare Körper; also keine unterschiedlichen Körpertypen. Was sich hinter Krieger und Priester versteckt, ist eh klar – angeblich gibt es eine Schadensspezialisierung für Priester, diese ist mit dem bisherigen Level-Cap von 60 jedoch nicht zu erreichen. Zauberer sind reine DD auf Distanz und Waldläufer eine Mischung aus Jäger und Schurke, wenn man WoW-Einstufungen benutzen möchte.

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Monitor(ARD) über Facebook

by on Sep.25, 2010 in Allgemein

Bitte alle mal anschauen, besonders, falls Ihr auf die dumme Idee kommen solltet, eMail-Accounts mit Euren sozialen Netzwerken zu verknüpfen!

Das ist echt heftig. Mir war schon klar, dass es keine gute Idee ist, Adressbücher mit sozialen Netzwerken wie facebook, myspace und wiesienichtalleheißen zu verknüpfen, darum habe ich es auch nicht gemacht, aber wie weit die Datenübermittlung geht, hätte ich nicht gedacht.

xoxo, Serena Fate

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Gefällt mir … nicht ?

by on Sep.25, 2010 in Allgemein

facebook like buttonFacebook ist für mich in etwa das Internet-Äquivalent zum Früh-Aufstehen. Ich mache es fast schon gezwungenermaßen, aber ich kanns nicht ausstehen. Abgesehen vom unsäglich unübersichtlichen Benutzer-Interface ist für mich Hackfressenbuchs Dasein als Datenkrake der Hauptgrund für diese Antipathie. Natürlich leben die meisten Internetdienste vom Datensammeln und das „Sich-über-google-Aufregen“ ist Volkssport Nr.1 bei Zusammenkünften jeder Art; vielleicht sollte Godwin’s law mal in dieser Richtung erweitert werden. Im Internet artet jede Diskussion darin aus, dass einer der Diskussionsteilnehmer mit Adolf verglichen wird, normale online-Unterhaltungen befassen sich früher oder später mit pr0n und Gesprächsrunden im wirklichen Leben tendieren nach Δt 2h dazu in google den Teufel zu sehen; sei es aufgrund des Datensammelns allgemein oder nur weil die netten Datendiebe glauben, mal wieder mit Photo-Autos durch die Gegend fahren zu müssen.

Diese sich über googles Datensammelaktivitäten echauffierenden Mitmenschen kann man nun wiederum in drei Gruppen unterteilen:
     1. „Das Internet ist böse“
     2. „Internet ist toll, facebook großartig, google ist der Teufel“
     3. „Internet ist toll, facebook und google sind Ausgeburten der Hölle“
Mitglieder der zweiten Gruppierung sollten sich an dieser Stelle gleich mal Gedanken machen, was sie da für einen Müll von sich geben. Facebook ist schließlich in Bezug auf Datenzuordnung das, was google gerne wäre – oder auch nicht, da ich mir nicht sicher bin, ob google solche Machtphantasien hat. Hmm, streicht das, google-analytics existiert ja nur zu genau diesem Zweck.

Was hat das Ganze nun mit Facebook zu tun? Es ist nicht das Datensammeln an sich, es ist die Zuordenbarkeit dieser Daten. In dieser Hinsicht ist Facebook um den Phantasiefaktor x besser oder schlechter – je nach Sichtweise – als google. Was hat google normalerweise? Eine Suchanfrage mit IP und evtl. nochmals eine IP, wenn auf irgendeiner Website google-verteilte Werbung geladen wird. Was hat Facebook? Eine IP und wenn man eingeloggt ist oder war, Namen, Adresse, Telefonnummer, Freunde, Interessen, usw. dazu. Recht frappierender Unterschied, oder nicht? „Ja schon, aber dazu muss man eingeloggt sein und irgendwas machen, oder nicht?“ Nein, muss man nicht, im Grunde braucht man für viele dieser Informationen noch nichteinmal einen Facebook-Account.

Das große Geheimnis liegt in diesem Gefällt mir Button verborgen. Das ist nicht nur ein Bild mit einem Link. Dieses Element wird über das <iframe>-Tag direkt von Facebook geladen und zwar auch nicht nur ein Bild. Ohne jetzt zu sehr ins Detail gehen zu wollen, wird durch dieses html-Tag eine fremde Website geladen und dargestellt, in diesem Fall eine kleine Seite von Facebook. Ohne diesen Button überhaupt klicken zu müssen, weiß Facebook also schon, dass ihr gerade auf der Homepage seid, die diesen Button enthält. Habt ihr noch ein Facebook-Cookie im Speicher oder seid gar eingeloggt, weiß Facebook auch schon, wer ihr seid. Für alles andere, wird eben erst einmal die IP gespeichert, so lange sie noch nicht zugeordnet werden kann. Aber das kann sie, sobald ihr einmal ein Profil auf Facebook angeschaut habt, weil dann habt ihr den Cookie. Facebook ist also in der Lage selbst ohne genaue Daten den Computer identifizieren und das Surfverhalten nachvollziehen.

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htc Desire

by on Sep.22, 2010 in Allgemein

Bild meines HTC DesireOMG, es wird doch nicht wirklich passiert sein, oder? Ist es möglich, dass sogar ich mittlerweile im 21.Jahrhundert angekommen bin? Anscheinend, denn auch ich nenne jetzt ein „Smartphone” mein eigen. Wobei ich beim htc Desire vermutlich die Anführungszeichen sogar weglassen könnte, denn es macht durchaus einen recht smarten Eindruck. Dürfte nicht zuletzt auch am verbauten 1 GHz Prozessor liegen. Es geht alles verdammt schnell. Falls doch mal eine Anwendung (neudeutsch: App) eine gewisse Bedenkschrecksekunde beim Laden benötigt, ist man direkt erstaunt und fragt sich kurz, ob sich etwa das Handy aufgehängt hat, aber bevor man diesen Gedanken zu Ende gebracht hat, geht es auch schon weiter. Warum ich überhaupt denke, es hätte sich aufgehängt haben können? Nun ja, ich hatte mal so eine Gurke, Klappmist, der gleich nach der Vermählung zwischen Sony und Ericsson entstand.

Ein weiteres Highlight ist natürlich der kapazitive, hochauflösende Touchscreen. Nichts flimmert und egal wie nahe man auch rangeht, Pixel scheint es nicht zu geben. Ist ja auch kein Wunder, fast halb so viele Pixel wie mein Monitor, aber nur ein Bruchteil der Diagonale. Ich hatte zwar schon öfter mal mit den Smartphones meines Bruders herumgespielt, aber noch nie wirklich länger als fünf Minuten. Umso erstaunter war ich, wie schnell man sich sogar an die Bildschirmtastatur gewöhnt. Etwas mehr taktiles Feedback wäre zwar ganz nett, aber für kurze Nachrichten mehr als ausreichend.

Die eingebaute Speicherkarte muss ich bei Gelegenheit noch austauschen. 4GB sind einfach etwas wenig, wenn auch noch Musik raufgeladen werden soll. Viel mehr zu berichten gibt es bisher noch nicht, ich habe das gute Stück ja erst seit knapp 12 Stunden. Wie gut der Klang ist, muss ich erst noch herausfinden; ich habe zwar schon etliche Nachrichten und eMails geschrieben, aber auf die Idee, damit zu telefonieren kam ich irgendwie noch nicht ;) Die Bilder der Kamera sind erstaunlich gut dafür, dass immer alle über die htc-Kameras schimpfen. Sie machen jedenfall einen deutlich besseren Eindruck als die Aufnahmen meines SE-Walkman-Handys (die Cybershots dürften dafür deutlich besser sein). Für kurze Schnappschüsse reicht es auf jeden Fall und für mehr ist die eingebaute Kamera ja eh nicht gedacht (wofür hätt ich sonst auch noch die Digi-Cam). Betriebssystem ist entgegen der Beschreiben schon Android 2.2 drauf :)

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